Der Dialog im DRIVE. Volkswagen Group Forum präsentiert von NGIN Mobility.

 

 

Mobilität ist einer der Schlüsselfaktoren moderner Gesellschaften und eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Entwicklung. Die Vernetzung der aktuellen Verkehrsträger beschränkte sich bis dato oftmals auf das Angebot von Park & Ride-Parkplätzen. Doch die Transformation hat längst begonnen: 

 

Smarte E-Mobile, autonomes Fahren und Sharing-Angebote über digitale Plattformen - neue Konzepte, Prozesse und Vorreiter verändern die Mobilität. Der smarte Verkehr, der die Information, Buchung und Bezahlung verkehrsträgerübergreifend ermöglicht, ist nicht länger Zukunftsvision, sondern die konkrete Aufgabe der heute Handelnden. Wie kannder Verbrauch an Energie, Zeit und Kosten, der durch die Mobilität entsteht, verringert werden? Wie lassen sich Ressourcen effizienter nutzen? Diesen Fragen wollen wir in unserem Experten-Gespräch nachgehen, in das sich alle Gäste mit ihren Fragen einbringen können. 

Die Experten der smarten Mobilität im Gespräch:
Tanja Kessel | European Center for Information and Communication Technologies | Managing Director

 

Statement:

 

„Wird automatisiertes und vernetztes Fahren zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen? In den nationalen und internationalen Forschungsprojekten, die wir am EICT leiten und betreuen, arbeiten wir täglich an den technischen Herausforderungen, welche die Vernetzung und Automatisierung des Verkehrs mit sich bringen. Dabei zeigt sich, dass die maschinellen Systeme noch einiges an Weg vor sich haben, bis sie so gut sind wie der Mensch. In den momentan stark überhypten Themen ist ein realistisches Erwartungsmanagement nötig, um die erzielten technischen Fortschritte

technologisch und politisch entsprechend einordnen zu können.“

 

 

Christian Hochfeld | Agora Verkehrswende | Direktor 

 

Statement:

 

„Wenn es um die umweltverträgliche Zukunft des Verkehrs geht ist allzu oft nur von Elektromobilität die Rede. Das ist zu kurz gedacht. Auch Elektroautos beanspruchen Platz, verursachen Lärm und benötigen Energie, die prinzipiell knapp ist – auch wenn sie von Windrädern erzeugt wird. Die notwendige Transformation des Verkehrssystems gelingt deshalb nur mit weniger privaten Autos. Das macht die nahtlose Vernetzung aller Verkehrsträger so wichtig. Denn nur sie macht

den Verzicht aufs eigene Auto mehrheitsfähig.“

 

 

Sassan Schirazi | DILAX | CEO DILAX Public Mobility

Statement:

 

„Mobilität 4.0 – multimodal, digital vernetzt und: vorausschauend.Zukunftsforscher und Stadtplaner prognostizieren längst den Kollaps der heutigen Infrastruktur unserer Großstädte. Die Verkehrsplanung der Zukunft muss starre Grenzen zwischen dem klassischen ÖPV und neuen Mobilitätsanbietern auflösen. Die Erfassung von Personenströmen wird zur Grundlage für die bestmögliche Gestaltung der Mobilität im urbanen Raum. Die Auswertung der erfassten Daten ermöglicht exakte Vorhersagen über das Personenaufkommen. Mobility-as-a-Service wird damit zum Geschäftsmodell des ÖPV der Zukunft."

 

 

Ole Harms | MOIA - Social Movement | CEO

 

Statement:

 

„Wir wollen für Verkehrsprobleme wie Staus, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel eine Lösung

anbieten und damit den Städten dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. In kürzester Zeit haben wir alle wichtigen Weichen gestellt, um den städtischen Modalmix um eine neue Mobilitätskomponente ergänzen zu können. Mit unserem Ride-Pooling-Konzept sind wir ab 2018 bereit, international durchzustarten und unser Ziel zu verwirklichen, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten.“

 

 

Stephan Pfeiffer ioki | Head of Strategic Partnerships & Public Affairs

 

Statement:

 

„Mobilität für alle flexibel zugänglich machen – überall, zu jeder Zeit, egal ob in Metropolen oder auf dem Land und zwar ohne eigenes Auto. Das ist unser Ziel. ioki steht für moderne, flexible und individuelle Mobilitätslösungen. Vor allem den Aspekt der ‚letzten Meile‘, also die Anbindung an den Öffentlichen Verkehr, wollen wir optimieren. Wir wollen den Verkehr auf der Straße nachhaltiger und effizienter gestalten und glauben fest daran, dass das am besten funktioniert, wenn der

ÖPNV nicht ersetzt, sondern erweitert wird.“